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„Rostwurst saarländische Art“ - Verkehrsauffassung

Im Jahr 2007 veröffentlichte die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eine grundlegend überarbeitete und erweiterte Neufassung der Beurteilungskriterien für Fleischerzeugnisse mit größerer Marktbedeutung für das gesamte Bundesgebiet1). Diese Beurteilungskriterien ergänzen die Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse, in dem sie für die verschiedenen in den Leitsätzen definierten Erzeugnisse das „herkömmliche Maß“ an Wasser und Fett festlegen. Neu an dieser Fassung ist, dass für Produkte, die bundesweit unter dem gleichen Namen vermarktet werden, auch in ganz Deutschland die gleichen Obergrenzen für Wasser und Fett festgelegt werden. Bisher gab es in den verschiedenen Bundesländern bzw. in verschiedenen Regionen jeweils eigene Werte. Dies führte dazu, dass im Saarland traditionell hergestellte feinzerkleinerte Rostbratwürste nun zum Teil zu hohe Wassergehalte aufwiesen. Damit der Verbraucher diese Produkte von denen unterscheiden kann, die den bundesweit geltenden Anforderungen entsprechen, müssen sie unter einer Bezeichnung in Verkehr gebracht werden, die es dem Verbraucher erlaubt, sie als solche zu erkennen. In Abstimmung mit dem Referat Lebensmittelüberwachung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und der Fleischerinnung des Saarlandes kann dies durch die Bezeichnung „Rostwurst, saarländische Art“ geschehen.

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Lyonerprämierung und Auszeichnung des erfolgreiche Nachwuchses bei der Saarländischen Fleischerinnung

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Die Saarländische Fleischerinnung hat anlässlich Ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung, an der auch der Präsident des Deutschen Fleischerverbandes, Herrn Heinz-Werner Süss, sowie der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Herr Martin Fuchs, als Ehrengäste, teilgenommen hatten, eine Prämierung der Saarländischen Lyoner durchgeführt. 

Dieser Wettbewerb wurde anlässlich des 10 – jährigen Jubiläums des Markenschutzes der „Saarländischen Lyoner“ ausgetragen. Er zeigte aufgrund der Verleihung von vielen Goldmedaillen abermals den hohen Stellenwert und vor allem die hohe Qualität, mit der die Spezialität von der Saar hergestellt wird.

Herr Präsident Süss ließ es sich daher nicht nehmen, die Urkunden den Teilnehmern persönlich zu überreichen.

Der Präsident nahm an diesem Tag noch weitere Ehrungen vor. 

So konnte das Saarland wieder die herausragende Qualität in der Ausbildung des Nachwuchses beweisen. Herr Jan Sattler schnitt als Landesbester bei den Fleischern und Frau Conny Junker als Landesbeste bei den Verkäuferinnen ab. Frau Junker errang außerdem beim Bundesentscheid einen hervorragenden zweiten Platz.

Anlässlich der Mitgliederversammlung verlieh er außerdem dem langjährigen Landesinnungsmeister des Saarlandes, Herrn Alfons Kratz, das Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Fleischerverbandes. In seiner Laudatio bedankte sich Herr Präsident Süss bei Herrn Kratz für die über Jahrzehnte währende, gute und freundschaftliche Zusammenarbeit zum Wohl des Deutschen Fleischerhandwerkes.

Schließlich wählte die Mitgliederversammlung Herrn Volker Weider zu ihrem neuen Landesinnungsmeister. Herr Weider folgt damit Herrn Bernd Scherer, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegen musste.

Somit ist für Kontinuität und hochwertige Innungsarbeit Sorge getragen.